Babypinkeln

Was ist eigentlich dieses Baby pinkeln, Kindpinkeln bzw. Pissparty oder Pinkelparty?

Was du schon immer übers Babypinkeln wissen wolltest.​

Traditionen nach der Geburt, Traditionen zur Geburt: so begrüßen frischgebackene Väter Ihren Nachwuchs!

Beim Babypinkeln lädt der Papa eines frisch geborenen Babys seine Freunde, Nachbarn und Familie auf einen Umtrunk ein. Diesen Umtrunk nennt man auch Kindpinkeln, Pinkelparty, Babybier oder Kindsbier.

In der Regel passiert das schon dann, wenn die Mutter mit dem Baby noch im Krankenhaus ist.

Es handelt sich dabei um einen alten Brauch: bei der Pullerparty fließen reichlich Getränke, die dem neuen Erdenbürger beim “Pipi machen” helfen sollen.

Dieser Umtrunk ist somit ein lustiges Ritual zur Geburt und nennt man auch Kindpinkeln, Pinkelparty, Babybier oder auch Kindsbier.

Der Brauch ist im norddeutschen Raum entstanden und hat sich von dort auf verschiedene deutsche Regionen ausgebreitet. Typischerweise können sich die Ausgestaltungen dieses Brauches innerhalb einer Region schon deutlich voneinander unterscheiden. Vielfach feiert der Vater die Geburt des Kindes mit Freunden und Nachbarn, während die Mutter mit dem Neugeborenen noch im Krankenhaus liegt. Es kommt aber auch vor, dass die Feier erst etwas später ausgerichtet wird, so dass auch die Mutter daran teilnehmen kann. In jedem Fall findet das Babypinkeln aber noch vor der Taufe statt. Manchmal ist das Babypinkeln auch ein Fest, bei dem sich eingeladene Paare das „Ja“ zu einem eigenen Kind geben.

Bei der Ausgestaltung des Festes ist es in einigen Regionen üblich, die Gäste in eine Gaststätte einzuladen. Häufig wird die Feier jedoch im Elternhaus durchgeführt, was durch das Aushängen eines Bettlakens oder einer Fahne aus dem Fenster bekanntgegeben wird, und Freunde und Nachbarn werden auf diese Weise informiert. Eine explizite Einladung ist dann nicht erforderlich. Teilweise wird erwartet, dass die Gäste für Speisen und Getränke sorgen. Auch dies ist von der jeweiligen Region abhängig. Oft wird ein hölzerner Storch aufgestellt, der die Geburt des Kindes weithin sichtbar macht.

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